Snowboard fahren im Pitztal

Was ist ein Snowboard? Das ist eigentlich eine ganz interessante Geschichte. Wer weiß denn schon, dass 1900 der Österreicher Toni Lenhardt einen Vorläufer des Snowboards erfand? Damals wurde das noch als Monogleiter bezeichnet.

Diese Idee schlug damals so ein, dass man 1914 in Bruck an der Mur die ersten Monogleiter-Wettbewerbe veranstaltete. Die Wurzeln des Snowboards liegen im Surfen. 1963 begannen die beiden Amerikaner Jake Burton Carpenter und Tom Sims, mit alten Türen damit, das Gefühl des Surfens auf dem Wasser auf den Schnee zu übertragen. Somit entstand das erste Snowboard, der so genannte Snurfer.

1975 wurden die ersten Snowboards unter dem Namen Winsterstick produziert. Seit 1980 wurden mit den P-Tex-Belägen erstmals Technologien aus der Skiindustrie integriert. Damit wurde es möglich, bessere Fahrmanöver durchzuführen. Wer Snowboard fahren möchte, muss erst einmal die richtige Kunst des Fallens beherrschen. Klingt sehr pessimistisch, ist aber so.

Wenn man so weit ist, kann man sich an die erste Abfahrt wagen. Zunächst quer zum Hang aufstellen. Und dann seitwärts gerutscht. Somit beginnt man, das Snowboard zu beherrschen. Dann die Spitze nach unten stellen. Empfehlenswert auch hier, wie beim Erlernen des Skifahrens: Einen Kurs belegen, den ein Experte leitet. Das schützt vor Fehlern und Unfällen.

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