Auto fahren in Österreich

Die Grundregeln sollte man schon kennen. Und man muss wissen, dass deren Nichteinhaltung in Österreich sehr teuer werden kann. Über die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen, anderen Straßen oder in geschlossenen Ortschaften wird man sogleich nach dem Passieren der Grenze auf großen Tafeln informiert. Gurte sind immer anzulegen.

Wie in Deutschland besteht Handy-Verbot am Lenkrad, es ist eine Freisprechanlage zu nutzen. Kinder unter 14 Jahren oder unter 1,50 m Körpergröße müssen mit geeigneten Rückhalteeinrichtungen gesichert werden. Das Schulterband eines für Erwachsene bestimmten Gurtes muss immer unterhalb des Halses verlaufen. Fahrzeuge, die sich im Kreisverkehr befinden, haben generell Vorfahrt.

Wer den Kreisverkehr verlassen will, muss zuvor rechts blinken. In zahlreichen österreichischen Städten sind Kurzzeit-Parkzonen ausgewiesen (30 Minuten bis drei Stunden). Über anfallende Gebühren wird man an Ort und Stelle informiert. Gelbe Zick-Zack-Linien auf den Fahrbahnen stehen für Parkverbote. Ausnahmebestimmungen gibt es für Schwerbehinderte. In Österreich beträgt die Promillegrenze 0,5.

Die Benutzung von Radarwarngeräten ist verboten. Ganz wichtig für die Besucher von Bergregionen, und das sind nach den Transit-Reisenden die meisten: Es gibt keine generelle Vorfahrtsregelung auf Bergstraßen. Gibt es keine Ausweichmöglichkeit, muss dasjenige Fahrzeug zurücksetzen, für welches dieses in Anbetracht der örtlichen Verhältnisse einfacher ist. In der Regel ist das das talwärts fahrende Auto.

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